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Etüde ArtikelBuch-Tipp: Alpha et Omega Ganz toll Eine sehr spannende Geschichte um das Geheimnis des Templerorderns wird vor dem Leser ausgebreitet. Die Charaktere und die Landschaften sind so gut beschrieben, dass sie quasi vor Augen stehen. Dabei sind die Beschreibungen insb. der Gegenden nicht langweilig oder langatmig und laden nicht - wie so oft - zum Überlesen ein. Das gesamte... Eine Etüde (frz.) ist in seinem ursprünglichen Wortsinn ("les études" = Studium; "étudier" = studieren) ein Instrumentalwerk für ein Soloinstrument, das dem Musizierenden zu größeren Fertigkeiten auf seinem Instrument verhelfen will. Beispielhaft hierfür stehen die Klavieretüden von Carl Czerny sowie die "Ausführliche theoretisch-practische Anweisung zu dem Pianoforte-Spiel" von Johann Nepomuk Hummel. In dem 19. Jahrhundert, in der Zeit der Romantik, entwickelte sich aus den Etüden eine eigenständige Musikform, die zwar auch dem Studium besonderer Fertigkeiten diente, aber darüber hinaus als konzertantes Werk einem Publikum zu Gehör gebracht wurde. Beispiele hierfür sind die Etüden für Violine von Niccolo Paganini sowie die Klavieretüden von Franz Liszt, Sergej Rachmaninow, Alexander Skrjabin und Frédéric Chopin. Die - ohnehin schon fingertechnisch anspruchsvollen - Chopinschen Etüden erfuhren später in einer Fassung von Leopold Godowsky sogar noch eine weitere Erschwerung. Wie weit sich diese Musikform von ihrem ursprünglichen Sinn entfernt hat, zeigen auch die Symphonischen Etüden (für Klavier) von Robert Schumann, handelt es sich dabei doch vielmehr um Variationen über ein Thema.
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